| Birkkarspitze | |
|---|---|
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|
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| Höhe | 2749 m |
| Lage | Tirol, Österreich |
| Gebirge | Hinterautal-Vomper-Kette, Karwendel |
| Dominanz | 27 km (Rosenjoch) |
| Schartenhöhe | 1564 m (Seefelder Sattel) |
| Gestein | Wettersteinkalk |
| Besteigung | |
| Datum | Mittwoch, 08.07.2015 |
| Ausgangspunkt | Hallerangerhaus, 1768 m |
| Route | via Hinterautal |
| Steigung | ca. 1620 m |
| Dauer | ca. 4:00 h |
| Tour | ca. 16,4 km, ca. 1620 hm |
Dienstag, 12. Februar 2019
Birkkarspitze
Mittwoch, 24. Oktober 2018
Kastilien - Manzanares el Real
| Innenhof |
| Blick vom Hauptgebäude |
Am letzten Tag unseres Kastilien-Urlaubes hatten wir am Vormittag noch etwas Zeit, bevor wir dann wieder zurück zum Flughafen mussten. Auf Briefmarken hatten wir ein paar Tage zuvor eine Burg entdeckt, welche relativ geschickt auf dem Weg lag und entschieden uns dann, diese zu besuchen. Es handelt sich dabei um die Burg von Manzanares el Real, nördlich von Madrid in den Ausläufern der Sierra de Guadarrama gelegen. Die Burg besteht aus einem größeren Gebäude im Inneren, welches um einen fast quadratischen Innenhof angelegt ist. Auf allen vier Ecken des Gebäudes sind Türme aufgebaut, einer davon achteckig, die anderen rund. An der Ostseite ist noch eine Kapelle angefügt und das ganze Gebäude wird durch einen äußeren Mauerkranz umringt, welcher aber leider nicht begehbar war.
| Castillo nuevo de Manzanares el Real |
Dienstag, 23. Oktober 2018
Kastilien - Wanderung bei El Escorial
| Tourdaten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Datum | Länge | Aufstieg | Abstieg | Dauer | Link |
| 22.10.2018 | 13,1 km | 200 m | 200 m | ca 4:00 h | El Escorial |
![]() |
| Wanderung bei El Escorial |
| Trockensteinmauern am Weg |
Für den letzten vollen Tag unseres Kastilien Urlaubs hatten wir schon kurz nach Ankunft geplant, eine Wanderung zu unternehmen. Wir entschieden uns für eine leichte Tour in den Ausläufern der Sierra de Guadarrama. Unser Startpunkt befand sich dabei in El Escorial, nicht weit von der Klosterresidenz entfernt, welche wir noch am Freitag bei teilweise strömendem Regen besucht hatten. Zu Beginn der Wanderung waren auf dem Weg teilweise noch größere Pfützen, das Wetter war jedoch nahezu perfekt. Etwa 20°C und kaum eine Wolke zu sehen. Entlang etlicher Trockensteinmauern ging es zunächst immer leicht bergauf in Richtung Südwesten. Dieser Teil war außerdem noch durch, teils verfallene, Bauernhöfe und Viehweiden geprägt. Immer wieder grasten Rinder, Pferde und Esel neben dem Weg. Noch sehr gut in Schuss waren hingegen die Gleisanlagen, welche wir auf unserem Weg überqueren mussten. Nach etwa 1,5h hatten wir den höchsten Punkt der Wanderung schon beinahe erreicht und der Weg drehte nun nach Norden ab, am Fuße des Machota Baja. Hier boten sich nun immer wieder schöne Ausblicke über die Ebene in Richtung Madrid.
| Stier am Wegrand |
| Weg zum Rastplatz |
Etwa eine Stunde später hatten wir schließlich unseren angestrebten Rastplatz erreicht. Den Silla de Felipe II. Eine Ansammlung großer Felsen mit eingehauenen Stufen und Sitzegelegenheiten. Mit Blick auf die Klosterresidenz von El Escorial verspeisten wir also die mitgebrachten Vesperbrote und genossen die Sonne.
| Silla de Felipe II |
| Weg durch Steineichenwälder |
Nach der Pause ging es zunächst steil durch einen Steineichenwald bergab. Kurze Zeit später wurde das Gelände aber deutlich flacher und der Weg führte nun meist über Graswiesen, welche weiterhin mit vielen Steineichen bewachsen waren. Nachdem wir dann wieder einen Fahrweg erreicht hatten, gelangten wir knapp außerhalb von El Escorial wieder auf den Weg, auf dem wir einige Stunden früher unseren Aufstieg begonnen hatten. Etwa eine Stunde nach Ende unserer Pause erreichten wir wieder den Parkplatz.
Sonntag, 21. Oktober 2018
Kastilien - Arévalo
| Plaza de la Villa |
| Castillo de Arévalo |
Nach vier vollen und teilweise relativ langen Tagen hatten wir uns für den fünften Tag gegen eine lange Fahrt und für einen "gemütlichen" Sonntagsausflug entschieden. So fuhren wir gegen Mittag in das in der Nähe gelegene Arévalo. Zunächst wollten wir eigentlich die Ermita de la Lugareja anschauen, einer Kirche im Mudéjarstil, knapp außerhalb der Stadtgrenze. Allerdings liegt diese inzwischen auf Privatgelände und kann nicht besichtigt werden. Der Altstadtkern der Stadt selbst ist nicht allzu groß und so dauerte unser Weg zum Castillo de Arévalo nicht sehr lange. Er führte vom Arco de Alcocer, einem südlichen Stadttor, über die Plaza de la Villa zur Burg am nördlichen Ende der Altstadt. Bei der Audio-Führung der Burg wurde relativ viel Wert auf den Teil der Burggeschichte seit den 1950er Jahren gelegt, in denen diese als Getreidesilo genutzt wurde, was die Geschwindigkeit unserer Besichtigung etwas erhöhte. Anschließend ging es, vorbei an der alten Brücke über den Rio Arévalillo zurück zu unserem Ausgangspunkt und dann auch recht früh wieder nach Hause.
Samstag, 20. Oktober 2018
Kastilien - Segovia
Aufgrund der so etwas günstigeren Wettervorhersage entschieden wir uns dafür, nördlich der Sierra de Guadarrama zu bleiben und zum Sightseeing nach Segovia zu fahren.
Aquädukt
| Aquädukt von Segovia |
| Römischer Rundbogen |
Nachdem wir unser Auto unterhalb der Altstadt am Rande von Segovia abgestellt hatten, ging es zunächst wieder zur Touristeninformation um eine Karte des Ortes zu bekommen. Die Info befindet sich unterhalb des Aquäduktes, so dass dies ohnehin ein Ziel für uns war. Das Aquädukt wurde ab Ende des ersten Jhd. n.Chr. errichtet und war, nach Instandsetzungen Ende des 15. Jhd., bis 1974 in Betrieb. Entsprechend gut ist auch der Zustand.
Altstadt
| Calle Juan Bravo |
| Puerta San Andrés |
Ausgehend vom Aquädukt führte uns unser Weg nun bergauf in die Altstadt, wo wir kurz die Kirche San Martín ansahen, und dann weiter über die Calle Juan Bravo in das alte Judenviertel. Dort, bei der Puerta de San Andrés, besteht die Möglichkeit ein kleines Stück der Stadtmauer zu besichtigen. An Wochenenden kostet dies einen ganzen Euro pro Person. Während der Woche ist es kostenlos. Allerdings sind die Öffnungszeiten der Stadtmauer etwas beschränkt, weshalb dieser Punkt ganz oben auf unserer Liste stand. Die komplette Stadtmauer, welche weitestgehend erhalten ist, hat eine Länge von rund 3,5km und umschließt die gesamte Altstadt.
Kathedrale
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| Kathedrale von Segovia |
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| Innenraum der Kathedrale |
Von der Stadtmauer bergauf erreichten wir schließlich die Plaza Mayor und die daneben gelegene Kathedrale von Segovia. Diese wurde ab dem 16. Jhd. im gotischen Stil erbaut. Der Glockenturm der Kathedrale war ehemals der höchste Turm Spaniens. Nachdem allerdings im Jahre 1614 nach einem Blitzschlag der Turmaufbau aus Holz und Blei zerstört wurde, wurde die noch heute bestehende Turmspitze aus Stein hinzugefügt. Damit war der Turm nun allerdings 12m weniger hoch als zuvor. Der Glockenturm kann, gegen Aufpreis, auch besichtigt werden. Dies ist allerdings nur im Rahmen einer Führung möglich, welche leider nur auf spanisch verfügbar war. Die 191 Stufen (bis zu den Glocken) ließen wir uns allerdings trotzdem nicht entgehen.
Alcazár
| Alcazár von Segovia |
| Ehemalige Außenmauer des Palastes |
Das Wort Alcazár stammt aus dem arabischen (al-qasr) und bedeutet so viel wie Festung oder Schloss (das arabische ist wiederum dem römischen castrum entlehnt). In Spanien gibt es daher in vielen Orten einen Alcazár, diese müssen allerdings nicht unbedingt maurischen Ursorungs sein. Der Alcazár von Segovia wurde beispielsweise von Alfons VI. begonnen und als Palast auf einen Bergrücken am Ende der Altstadt erbaut. Der ursprüngliche romanische Palast ist in Teilen sogar noch erhalten, allerdingns wurden in den folgenden Jahrhunderten immer wieder Erweiterungen angebracht und bestehendes umgebaut, so dass in Teilen eine wilde Mischung aus Romanik, Gotik und Reneissance entstanden ist.
Freitag, 19. Oktober 2018
Kastilien - El Escorial
| Königshof der Klosterresidenz |
| Bibliothek |
| Basilika der Klosterresidenz |
| Pantheon der Infanten |
| Privatgemächer der Bourbonen |
| Residenz von Nordosten |
Donnerstag, 18. Oktober 2018
Kastilien - Salamanca
Am nächsten Tag unserer Kastilien-Reise ging es auf zu einer etwas längeren Fahrt nach Salamanca. Ebenfalls ein Ziel aus der Kategorie Weltkulturerbe. Aufgrund eines weiteren gemütlichen Morgens stellten wir unser Auto erst kurz nach Mittag in Salamanca ab und begaben uns in die Innenstadt.
Casa de las Conchas
| Casa de las Conchas |
| Patio |
Nach einem Abstecher zur Touristeninformation und mit einem Stadtplan bewaffnet erreichten wir zunächst die Casa de las Conchas, einen alten Stadtpalast in Salamanca. Besonders auffällig ist die über und über mit Steinmuscheln bedeckte Fassade, welche darauf hinweist, dass der Erbauer des Palastes ein Ritter des Santiagoordens war. In dem Gebäude ist inzwischen die städtische Bilbliothek untergebracht und so ist der Patio kostenfrei zu besuchen.
Kathedralen von Salamanca
| Neue Kathedrale |
| Alte Kathedrale |
Anschließend betraten wir die Kathedralen von Salamanca, quer gegenüber des Stadtpalastes gelegen. Nachdem im 16. Jahrhundert die alte Kathedrale zu klein geworden war, wurde direkt angrenzend eine neue, größere Kathedrale gebaut. Die alte Kathedrale existiert jedoch, weitestgehend, bis heute und beide Gebäude sind direkt miteinander verbunden. Beide Kirchen verfügen zudem über eine runde Kuppel über der Vierung und teilen sich einen höheren Glockenturm. Über einen getrennten Zugang von Süden ist dieser zu besichtigen. Zusätzlich führt der Turmrundgang auch noch entlang der Seitenschiffe der beiden Kathedralen und in luftiger Höhe durch das innere beider Kirchen. Bei einem Besuch von Salamanca sollte dieser Rundgang auf keinen Fall weggelassen werden. Interessant ist auch die Einrichtung einer Einbahnstraße für den Rundgang und ein Ampelsystem für den letzten Teil des Aufstiegs, einer engen Treppe, dich auch abwärts begangen werden muss.
| Die Kuppeln beider Kathedralen |
Römische Brücke
| Tormes |
| Römische Brücke mit Kathedralen |
Weil es inzwischen Zeit für ein verspätetes Mittagessen geworden war, führte uns unser nächster Weg hinab an den Tormes, wo wir neben der alten Römerbrücke unsere mitgebrachten Vesperchen verspeisten. Nach einem kurzen Abstecher auf die andere Flußseite mit Blick auf die Kathedralen stiegen wir schließlich wieder hinauf in die Altstadt um dort die älteste bestehende Universität Spaniens anzusehen.
Universität von Salamanca
| Kreuzgang der Universität |
| Bibliothek |
Die Universität von Salamanca wurde bereits im Jahre 1218 gegründet und ist damit eine der ältesten Universitäten Europas. Der Bau des ersten Universitätsgebäudes wurde jedoch erst im Jahre 1415 begonnen. Für diesen Bau wurde ähnlich wie bei einem Kloster, ein zentraler Kreuzgang angelegt, von dem aus die verschiedenen Hörsäle betreten werden konnten. Neben weiteren Räumlichkeiten wie etwa einer Bibliothek und einem Raum für den Senat, wurde zur damaligen Zeit natürlich auch eine große Kapelle errichtet.
Plaza Mayor
| Plaza Mayor |
Auf dem Rückweg zu unserem Auto kamen wir dann noch einmal an der Plaza Mayor vorbei, dem vermeintlich schönsten Platz Spaniens. Aufgrund von Aufbauarbeiten für eine Veranstaltung war ein freier Blick über den gesamten Platz leider nicht möglich.
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