| Nördliche Sexegertenspitze | |
|---|---|
|
|
|
| Höhe | 3348 m |
| Lage | Tirol, Österreich |
| Gebirge | Ötztaler Alpen, Weißkamm |
| Dominanz | 300 m (Südl. Sexegertenspitze) |
| Schartenhöhe | 50 m |
| Besteigung | |
| Datum | Dienstag, 11.07.2017 |
| Ausgangspunkt | Taschachhaus, 2434 m |
| Route | über Sexegertenferner |
| Steigung | ca. 940 m |
| Dauer | ca. 4:40 h |
| Tour | ca. 9,3 km, ca. 970 hm |
Donnerstag, 20. Juli 2017
Nördliche Sexegertenspitze
Mittwoch, 18. Mai 2016
Kollegenwandern Haldensee 2014 - Tag 1
| Tourdaten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Datum | Länge | Aufstieg | Abstieg | Dauer | Link |
| 14.06.2014 | 17,2 km | 1.220 m | 1.220 m | ca 7:00 h | Haldensee - Tag 1 |
| Aufstieg Füssener Jöchle |
Zur zweiten Kollegenwanderung stand noch immer der Aggenstein aus, welchen wir bereits im Jahr 2013 besteigen wollten, wozu es damals jedoch nicht gekommen war. Somit war für das folgende Jahr schon klar, dass wir wieder zum Aggenstein zurückkehren. Um nicht noch einmal den selben Weg zu laufen, starten wir dieses Mal von der österreichischen Seite aus. Wir übernachten in Haldensee im Tannheimer Tal und brechen direkt von unserer Unterkunft aus auf. Zunächst geht es in Richtung zum Füssener Jöchle. Der Weg führt anfangs noch durch den Wald, bevor wir, wenig malerisch, auf einer Skipiste steil zur Bergstation des Liftes aufsteigen. Gegen halb zehn haben wir den ersten Anstieg geschafft.
| Blick Richtung Aggenstein |
| Aufstieg zum Gipfel |
Anschließend geht es unterhalb der Sebenspitze und des Brentenjochs entlang in Richtung Bad Kissinger Hütte. Diese liegt südlich unterhalb des Gipfels des Aggenstein. Bei unserer Querung geht es wieder ein ganzes Stück bergab, bevor wir dann leicht ansteigend zur Hütte kommen. An der Hütte angekommen gönnen wir uns allerdings keine Pause, sondern steigen direkt weiter auf in Richtung Gipfel. Knapp unterhalb des Gipfels sind hier ein paar Stellen mit Drahtseilen versichert, welche aber unproblematisch zu meistern sind. Die Aussicht vom Gipfel präsentiert sich leider als sehr eingeschränkt. Meistens sitzen wir innerhalb von Wolken, nur hin und wieder können wir in die ein oder andere Richtung ins Tal blicken, wenn sich ein kurzes Wolkenloch ergibt. Auf dem Abstieg machen wir schließlich noch kurz Pause in der Bad Kissinger Hütte. Anschließend nehmen wir dann nicht den Weg, den wir zuvor gekommen sind, sondern steigen vom Aggenstein direkt süwestlich ins Tal ab. Über Grän geht es dann schließlich wieder zurück nach Haldensee zu unserer Unterkunft.
Montag, 16. Mai 2016
Aggenstein
| Aggenstein | |
|---|---|
| Höhe | 1986 m |
| Lage | Bayern, Deutschland / Tirol, Österreich |
| Gebirge | Tannheimer Berge, Allgäuer Alpen |
| Dominanz | 1,8 km (Brentenjoch) |
| Schartenhöhe | 266 m (Scharte zum Brentenjoch) |
| Gestein | Hauptdolomit |
| Besteigung | |
| Datum | Samstag, 14.06.2014 |
| Ausgangspunkt | Grän, 1138 m |
| Route | via Füssener Jöchle |
| Steigung | ca. 1310 m |
| Dauer | ca. 4:00 h |
| Tour | ca. 17,2 km, ca. 1220 hm |
Mittwoch, 6. April 2016
Rätikon 2014 Tag 3 - von der Totalphütte nach Brand
| Tourdaten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Datum | Länge | Aufstieg | Abstieg | Dauer | Link |
| 26.08.2014 | 5,6 km | 40 m | 850 m | ca 2:10 h | Rätikon - Tag 3 |
![]() |
| Tour Tag 3 |
| Hubschrauber an der Totalphütte |
Vor Beginn unserer Tour hatten wir auch für den dritten Tag eine längere Route geplant. Der Plan war, zum Lünersee abzusteigen, diesen im Osten zu umrunden und von dort weiter nach Norden in Richtung Zimba zu gehen. Durch das Zimbajoch wollten wir dann, nördlich von Brand, ins Brandnertal absteigen. Das Wetter ist allerdings wieder deutlich schlechter geworden und schon zum Frühstück regnet es. Die lange Tour streichen wir also und planen stattdessen, direkt ins Tal abzusteigen. Aufgrund der gekürzten Tour haben wir nun allerdings viel Zeit und warten zunächst ab, ob das Wetter vielleicht noch ein wenig besser wird. Währenddessen können wir den Hubschraubern zusehen, welche im Minutentakt die Hütte erreichen. Diese wird aktuell renoviert und die Hubschrauber bringen Baumaterialien hinauf. Nachdem keine weiteren Hubschrauber mehr ankommen und auch der Regen aufgehört hat, ist es bereits 8:45 Uhr. Wir machen uns also an den Abstieg.
| Lünersee |
| "Böser Tritt" hinab ins Brandner Tal |
Von der Totalphütte geht es sofort etwa 400 m durch mäßig steiles Gelände hinab zum Lünersee. Dieser war ehemals der größte natürliche See in den Ostalpen. Seitdem er durch eine zusätzliche Staumauer zu einem Stausee gemacht wurde, hat er diesen Titel allerdings eingebüßt. Am Ufer des Sees angekommen, führt uns unser Weg entlang der Westseite in Richtung Norden zur Staumauer. Bis wir auf der Staumauer ein wenig die Aussicht genossen haben, fängt es allerdings auch wieder stärker an zu regnen und wir flüchten uns in den Gastraum der Douglasshütte. Diese liegt direkt an der Staumauer und gleichzeitig auch an der Bergstation einer Seilbahn, welche aus dem Brandnertal hinaufführt. Hier warten wir also den stärksten Regen ab, essen unsere letzten Vesperbrote und trinken jeder ein heißes Getränk. Als der Regen etwa eine halbe Stunde später etwas nachlässt, brechen wir wieder auf. Über den "Bösen Tritt" geht es im Nieselregen steil und felsig hinab ins Brandnertal. Wieder sind etwa 400 m Abstieg zu absolvieren, was wir in etwa 35 Minuten hinter uns bringen. An der Talstation der Seilbahn angekommen, gehen wir allerdings nicht mehr zu Fuß weiter nach Brand. Bei dem miesen Wetter warten wir lieber im Trockenen ab, bis der nächste Bus die Seilbahn erreicht und fahren mit diesem dann zurück zum Parkplatz und unserem Auto. Deutlich früher als ursprünglich geplant geht es also zurück in Richtung Heimat.
Montag, 4. April 2016
Rätikon 2014 Tag 2 - von der Pfälzer Hütte zur Totalphütte
| Tourdaten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Datum | Länge | Aufstieg | Abstieg | Dauer | Link |
| 25.08.2014 | 13,4 km | 1.310 m | 1.050 m | ca 7:20 h | Rätikon - Tag 2 |
![]() |
| Tour Tag 2 |
| Pfälzer Hütte |
Am Morgen des zweiten Tages heißt es natürlich wieder früh auszustehen. Nach unserer Luxusunterbringung im Einzellager gut ausgeruht, auch wenn es in der Nacht recht frisch wurde. Die Decken sind aber ausreichend dick. Über den Liechtensteiner Höhenweg und den Brandner Gletscher wollen wir heute zur Schesaplana hinüber, dem höchsten Berg im Rätikon. Auch wenn es für die 3000 m Marke (leider) nicht ganz reicht. Anschließend folgt dann noch der Abstieg vom Gipfel zur Totalphütte. Während ich auf der Hütte noch ein Müsli esse, nimmt mein Schwager nur einen Kaffee und frühstückt dann auf den ersten Metern der Tour die Reste seines Kaiserschmarrns vom Vorabend. Um 08:00 Uhr brechen wir auf.
| Tschingel, 2541 m |
| Ziegen am Liechtensteiner Höhenweg |
| In Serpentinen steil bergauf |
| Versicherter Steig zum Schafloch |
| Brandner Gletscher |
| Schesaplana in Wolken |
Samstag, 2. April 2016
Schesaplana
| Schesaplana | |
|---|---|
|
|
|
| Höhe | 2965 m |
| Lage | Vorarlberg, Österreich / Graubünden, Schweiz |
| Gebirge | Rätikon |
| Dominanz | 30,3 km (Chlein Seehorn) |
| Schartenhöhe | 828 m (Schweizer Tor) |
| Gestein | Hauptdolomit |
| Besteigung | |
| Datum | Montag, 25.08.2014 |
| Ausgangspunkt | Pfälzer Hütte, 2108 m |
| Route | Liechtensteiner Höhenweg |
| Steigung | ca. 1310 m |
| Dauer | ca. 6:20 h |
| Tour | ca. 13,4 km, ca. 1310 hm |
Donnerstag, 31. März 2016
Rätikon 2014 Tag 1 - von Brand zur Pfälzer Hütte
| Tourdaten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Datum | Länge | Aufstieg | Abstieg | Dauer | Link |
| 24.08.2014 | 16,8 km | 2.000 m | 950 m | ca 8:00 h | Rätikon - Tag 1 |
![]() |
| Tour Tag 1 |
| Zalimtal |
| Aufstieg zur Oberzalimscharte |
In der vergangenen Nacht hat es noch bis auf ca. 2.000 m hinab geschneit und auch an diesem Morgen ist es noch entsprechend frisch. Hinzu kommt der leichte Regen, der aber sehr bald aufhört. Noch hängen die Wolken sehr tief im Tal, aber von Zeit zu Zeit kann man auch schon ein Stückchen blauen Himmel erblicken. Zunächst geht es durch das Zalimtal bergauf, oft über breite und leicht zu begehende Fahrwege. Die Steigung sorgt jedoch bald dafür, dass uns ausreichend warm wird. Gleich darauf verlassen wir dann auch die Fahrwege und nun führen Pfade über die Wiesen des oberen Zalimtals. Nach etwas unter zwei Stunden Laufzeit und etwa 840 m Steigung erreichen wir schließlich die Oberzalimhütte auf 1.889 m. Diese Hütte des Mannheimer Alpenvereins dient als Versorgungshütte der Mannheimer Hütte. Von hier aus führt eine Materialseilbahn zu der höher gelegenen "Schwesterhütte".
| Eis an der Oberzalimscharte |
| Blick zur Pfälzer Hütte |
Nach etwas Kaffee/Apfelsaftschorle geht es ca. 45 min später weiter hinauf in Richtung Oberzalimscharte. Dank des Turbotrockenraumes der Hütte sind auch unsere Hosenbeine, welche nach dem Aufstieg durch feuchte Wiesen ganz nass waren, wieder trocken und warm. Das Wetter wird weiterhin immer besser und auch der Neuschnee, welchen wir bei unserem Aufbruch noch gesehen hatten, scheint sich immer weiter zurückzuziehen. Etwas unterhalb der Scharte beginnt dann das alpine Gelände und so geht es nun über Fels hinauf zu Scharte, welche wir gegen 12:00 Uhr erreichen. An der Scharte angekommen entschließen wir uns dazu, den etwa 100 m höher gelegenen Oberzalimkopf noch mitzunehmen. In südlicher Richtung geht es also weglos knapp unterhalb des Grates nach oben. Aufgrund des oftmals vereisten Felses entschließen wir uns aber auf ca 2.400 m zum Umdrehen, ohne den Gipfel erreicht zu haben. Wir kehren also zur Scharte zurück und steigen durch den Spusagang ab ins Gamperdonatal. Auf der anderen Seite des Tales können wir bereits die Pfälzer Hütte erkennen.
| Nenzinger Himmel |
| Aufstieg zur Pfälzer Hütte |
Im Gamperdonatal angekommen, machen wir zunächst noch einmal eine ausführliche Rast am Ufer des Hirschsees und essen unsere mitgebrachten Vesperwecken. Frisch gestärkt geht es dann durch das kleine Bergdörfchen Nenzinger Himmel. Inzwischen ist es teilweise fast schon sonnig, wenn auch frisch, bestes Wanderwetter also. Kurz vor 14:30 Uhr machen wir uns schließlich an die letzten 700 m Aufstieg in Richtung Pfälzer Hütte. Diese liegt auf dem Grat, welcher die Grenze zwischen Österreich und Lichtenstein bildet. Der Weg führt nun bis zur Hütte wieder über Wiesen und Weiden. Durch den Niederschlag der letzten Tage und die weidenden Kühe führt dies allerdings dazu, dass die Pfade teilweise sehr tief ausgetreten und schlammig sind. Zusammen mit den vielen Höhenmetern, welche wir an diesem Tag schon in den Beinen haben, sorgt das dafür, dass ich mich die letzten Meter zur Hütte mehr schleppe als laufe, aber kurz vor 16:30 ist es dann doch geschafft. Am Abend auf der Hütte gibt es dann Spaghetti/Kaiserschmarrn und eine Übernachtung im Privatlager, d. h. zu zweit in einem Lagerzimmer für vier Personen. Für eine Hüttenübernachtung also äußerst luxuriös.
Abonnieren
Posts (Atom)



